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Reisen bildet, und Bildung sind wir unserem Sohn natürlich schuldig, und darum machen wir uns zu dritt mit dem Rucksack auf nach Asien! Zebu auf seiner ersten Rucksack-Reise!

Auf nach Thailand! 1. Stop Bangkok

 

 

Wir machen die Nacht zum Tag…der Jetlag hat uns voll im Griff. Nach zwei Tagen Stadtluft, Weekend Market, Wat Pho und Schlemmerei auf Plastikstühlen sind wir mit dem kleinen, roten Mietwagen on the road again. Über Phitsanulok fahren wir nach Sukhothai. Tempel und Nachtmärkte und eine immer grüner werdende Landschaft lassen Urlaubsstimmung aufkommen. Den Alltag lassen wir Stunde für Stunde hinter uns, die Thaimusik im Radio, die Gerüche der Garküchen, die schwüle, tropische Luft, der Schweiss rinnt, langsam kommen wir an in Thailand …

Wir haben ein Mietauto um auf eigene Faust den Norden Thailands zu erkunden.

Unser erster grosser Nachtmarkt in Phitsanulok ist wohl mehr ein Zwischending aus Weihnachtsmarkt und Volkfest und wir probieren uns tapfer durch die Fress-Stände. Zebu testet die Kinderfahrgeschäfte und freut sich über einen Spiderman-Luftballon. Völlig Reiz überflutet hoffen wir endlich eine Nacht durch schlafen zu können.

Nach der Nacht in Lampang, inkl. Abendessen im “1 Bath”, DEM Restaurant in der Stadt, geht es nach Chiang Rai. 3 Nächte im “Bamboo Nest” sind gebucht. Mitten in der Natur, zwischen Bananen und Ananas, mit aus Bambus gebauten Häuschen mit Hängematte, erholen wir uns schon beim Ausblick von der Terrasse. Dort feiern wir bei einem Grillabend Silvester und schicken einen glühenden Lampion in den sternenklaren Himmel. Unsere Wünsche haben wir vorher natürlich drauf geschrieben und sind uns sicher, sie werden sich erfüllen!

Wir gondeln in Richtung Chiang Rai. Die Luft wird langsam frischer, weniger schwül, die Landschaft wird immer grüner und hügeliger.

Wir sind doch glatt am berühmten weissen Tempel in Chiang Rai vorbei gefahren…so ein Mist! Dafür geht Zebu auf halber Strecke nach Chiang Mai in einer heissen Quelle baden. Wirklich auch ein Erlebnis! Die Thais halten Angeln mit Plastikkörbchen, in dem Eier liegen, in das heisse Wasser, um sie danach zu essen. Zebu wird mal wieder umringt und die Handys werden gezückt um Bilder von ihm zu machen. Nach diesem Zwischenstop dauert es nicht mehr lange und wir erreichen Chiang Mai. Wir geben unser Auto am Flughafen ab und fahren mit dem Taxi zu unserer Pension in der Altstadt. Nach einem Snack beim Japaner, wir haben es erst an der Sushikarte gemerkt, hihi, gönnen wir 3 uns eine Fussmassage.

Wir fliegen nach Laos!…die berühmte Bootstour dorthin schenken wir uns…2 Tage mit Kind auf dem Boot ist uns gerade etwas zu viel…

Wir sind nun in Laos angekommen. Am Flughafen werden wir direkt in ein überteuertes Taxi geladen und zur Unterkunft gebracht. Thongbay, hier bleiben wir 5 Nächte. Die Mitarbeiter sind gleich vernarrt in Zebu und wir in den tollen Ausblick von unserer Veranda. Trotz der wirklich schönen Stadt werden wir nicht ganz warm hier, alles extrem touristisch, schade. An zwei Vormittagen geht Zebu in der Nachbarschaft in die ABC Schule. Er ist wirklich sehr mutig und will das unbedingt. Na gut, warum eigentlich nicht? Marco und ich haben also ein bisserl Zeit für uns und wir machen mit dem Radl die Stadt unsicher und gönnen uns eine Massage. Eine Stunde kostet 5 Euro.

Luang Prabang

Die morgendliche Almosengabe an die Mönche

Die morgendliche Almosengabe an die Mönche

Die Sonnenuntergangs-Bootstour fällt fast ins Wasser, das Wetter schlägt um. Es schüttet plötzlich wie aus Kübeln. Es hört nicht mehr auf. Brrr, und frieren tun wir nun auch! Wir hoffen bald die Sonne wieder zu sehen! Nebel über dem Mekong…

Auf, zur landschaftlich schönsten Strecke! So hat man uns vorgeschwärmt…Aber leider sehen wir nur Nebel, Wolken, grau in grau…noch immer schüttet es was runter geht. Da müssen wir jetzt durch. Auch wenn so ein Sauwetter eine wirkliche Herausforderung für Reisende mit Kind darstellt. Uno spielen, Memory, Lego…der Tag ist lang, wenn man kaum vor die Türe kann.

Heute sind wir bei Sonnenschein aufgewacht. Puh, sind wir froh! Nach dem Frühstück fahren wir mit einem gemieteten Moped eine schöne Tagesrunde. Die Landschaft ist toll! Die Stimmung, natürlich vorallem bei meinen Jungs, schon allein wegen dem Moped, grandios!

Nun sind wir am Ende unserer Laos-Tour angelangt, in der Hauptstadt Vientiane.

Wir durchradeln die wuseligen Strassen, das macht Spass und das Rad kostet uns nur 1 Euro Leihgebühr :0) …und wir treffen so manchen “Mönsch”

Wir sind zurück in Thailand, die Insel Koh Chang wurde uns als noch relativ ruhig beschrieben uns so hoffen wir auf entspannte Tage. Unsere erste Unterkunft für 3 Nächte heisst “little Eden” und ist ein Stelzenhaus mit offenem Bad in Richtung Urwald. Leider hören wir jede Nacht die durchdringenden Beats vom Strand. Also sind auch hier die Partys am Strand wohl ganz normal. Zusätzlich beisst sich ein Tier Nacht für Nacht durch das Gebälk und wir hoffen die Stelzen halten noch bis zu unserer Abreise.

Mit dem Moped erkunden wir die Beachfront und finden einen kleinen Sandstrand der uns richtig gut gefällt.

Nun sind wir im ” Paradise Palms Resort” für weitere 2 Nächte und Zebu schnorchelt den steinigen Strandabschnitt rauf und runter. Er hat es mal wieder sofort raus und schwebt, entspannt durch den Schnorchel atmend, im Wasser. Gemeinsam schauen wir uns die Unterwasserwelt an und sehen kleine Fische, Schnecken und Krebse.

Nach einem kleinen Ausflug zum Wasserfall schlemmen wir köstliches Mittagessen in einer Lagune.

Eine weitere Erkundungsfahrt führt uns zur “Rasta-Bar” mit toller Aussicht und guter Musik.

Bob lässt grüssen!

Bob lässt grüssen!

Wir nehmen Abschied von der Insel. Die letzten Nächte auf der Ostseite waren sehr schön. Wenig Tourismus, viel Dschungel und ein kleiner Traumstrand. Wieder haben wir 3 mit dem Roller die Umgebung erkundet.

Zurück in Bangkok!

Gleich am Abend geniessen wir eine Bootsfahrt mit Abendessen um die Stadt bei Nacht zu sehen. Wir entscheiden uns für eine Fahrt OHNE Tanzeinlage, in der Hoffnung auf weniger Touristen. Ja, das hat geklappt, aber dafür gabs Karaoke mit den Thais :o)

Leider kommen wir wegen unserem nächtlichen Ausflug, Dinner auf dem Fluss, am nächsten Tag nicht früh genug auf die Beine. Das wird uns am Nationalpalast zum Verhängnis. Wie auf dem Oktoberfest gehts zua! Marco schiebt sich alleine durchs Getümmel während Zebu und ich im Schatten sitzen und warten. Wir staunen über die vielen Fahnen und Schirmchen hinter denen riesige Touristengruppen hertrotteln.

Die letzten 3 Nächte unserer Reise verbringen wir in diesem netten Hotel in Bangkok.

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