Auf dem Zubehör-Markt für Fenster gibt es zwar eine AUswahl, die sich aber nach näherer Beschäftigung recht schnell auf ein sehr beschauliches Maß an vernünftigen Fenstern reduziert.

Letztendlich steht man dann vor der Entscheidung: Echtglasfenster oder Kunststofffenster?
Die Echtglasfenster, z.B. von der Fa. KCT sind in Expeditionsmobilen ein feste Größe und in ihren Eigenschaften wohl auch über fast alle Zweifel erhaben, schlagen aber in der Ausbaukasse entsprechend zu Buche.

Deswegen haben wir uns für Seit S4 Fenster entschieden, die in der Fraktion der Tupperschüssel-Mobile fast so was wie ein  Monopol haben.
In den Grössen haben wir uns für zwei 1000×500 und ein 900×400 Küchenfenster entschieden. Über das Internet findet man hier einen breite Auswahl an Anbietern und entsprechend breite Spreizungen im Preis.

Die Seitz Fenster sind original für einen Wandstärke von 26mm ausgelegt. Können mit geringen Modifikationen aber auch in Wandungen von 1mm bis 43mm eingebaut werden. Alles was drüber geht wird etwas aufwändiger.

Eine Zeppelin-Shelter Wand ist aber 60mm stark, also deutlich zu breit für die Seitz Fenster. Das erfordert eine Hilfskonstruktion, die ich über ein Alu-Z-Profil realisiert habe. Man muss dazu in die Shelteraußenwand eine Stufe schneiden. Das innere Loch bekommt dabei die Ausschnittsmaße des Einbaufensters. Das äußere Loch bekommt die Einbaumaße des Z-Profils. Ich habe ein Z3030 gewählt, welches 3mm Wandstärke und 30mm Schenkellänge besitzt.
Somit reduziert sich die Einbauwandstärke auf 36mm.

Anbei ein Bild der Stufe, die man in die Wand schneiden muss. Ich habe zuerst per Stichsäge und langem Blatt den inneren Auschnitt komplett rausgesägt. Dann per Flex für den äußeren Auschnitt einen sauben Schnitt in die  Alu-Außenhaut gemacht. Die Stufe in die Isolierung kann man mit einer Teppichmesserklinge sauber reinschneiden.

Vorbereitung für das Z-Profil

Vorbereitung für das Z-Profil

Das Z-Profil muss man zu einem Rahmen zusammenschweißen. Ich habe das machen lassen, da 3mm Wandstärke und saubere Nähte nicht gerade für meine Alu-Schweißkünste sprechen.
Die Rahmen haben wir dann schwarz Pulverbeschichten lassen um der Gesamtoptik noch was Gutes zu tun.

Den Rahmen klebt man dann per Dicht- und Klebemasse in die Ausschnitte ein.

Rahmen Nummer eins sitzt!

Rahmen Nummer eins sitzt!

Die Fenster werden dann per dauerelastischer Dichtmasse in die Auschnitte eingesetzt. Innen- und Außenrahmen werden mit einander verschraubt. Achtung: die größere Wandstärke von 36mm erfordert zum einen längere Schrauben und zum anderen Distanzleisten, welche man in den Fensterahmen einlegen muss. Steht aber in der Einbauanleitung von Seitz sehr gut beschrieben.

Und so sieht das dann fertig aus!

Und so sieht das dann fertig aus!

2 Responses »

  1. Wahnsinn, lieber Marco!

    Kannst du da in Serie gehen??? Wenn wir so einen alten 500er Fiat kaufen…..und Du machst ein Wohnmobil draus???

    Wir halten Dir auch den Rücken frei in der Zeit!

    Schmatzi an den Künstler!

    Gisela

  2. Hallo Struckies,

    Es geht ja super voran.
    Ich bin begeistert und es sieht super aus. Wenn es so weiter geht wird wohl der erste Urlaub bald stattfinden oder?

    Liebe Gruesse aus RSA

    Alan u. Karien

Hinterlasse eine Antwort